Forschungsberichte

Hier finden Sie Zusammenfassungen sowie die vollständigen Berichte aller Forschungsprojekte.

 

 

Analyse von freiwilligen Angeboten und Bewegungen mit Bezug zu suffizientem Verhalten (FP-1.18): Das Projektteam untersuchte freiwillige Angebote und Bewegungen in Schweizer Städten und in strukturell vergleichbaren Städten im Ausland, welche suffizientes Verhalten begünstigen, indem sie ressourcen-leichtere Handlungsalternativen bereitstellen, respektive den Zugang dazu erleichtern. Das Projekt hat gezeigt, dass in Zürich und den Vergleichsregionen, eine vielfältige Landschaft an freiwilligen Angeboten und Initiativen existiert. Die Sichtbarkeit und Vernetzung dieser Initiativen, sowie ihre gemeinsame Interessenvertretung gegen aussen ist in Zürich, im Vergleich zur Westschweiz, jedoch weniger stark ausgeprägt. Eine grosse Hebelwirkung sieht das Forschungsteam im Aufbau und der bedürfnisorientierten Unterstützung von Netzwerken, Plattformen und Dachverbänden, um die Vielfältigkeit und Dichte an Angeboten und Initiativen zu pflegen und zu erweitern. Es zeigte sich zudem, dass eine Klärung der politischen Legitimität der Förderung freiwilliger Angebote und Initiativen mit Bezug zu Suffizienz anzustreben ist. Diese Klärung könnte durch die Erarbeitung und Umsetzung eines entsprechenden Förderkonzepts erreicht werden.

Publikation: Oktober 2018

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Energetische Gebäudesanierungen fördern - Ein Handbuch zum Clusteransatz (FP-2.3.9): Die Erfahrungen aus den vier Clusterprojekten im Themenbereich Gebäude der Periode 2014 bis 2017 wurden in Form eines Methodenhandbuchs und eines Videos aufbereitet. Diese fassen die theoretischen wie praktischen Erfahrungen zusammen und halten diese in einer praxisorientierten, einfach verständlichen Form fest. Grundlage dazu bot der im Synthesebericht modifizierte Interventionsansatz, die bestehenden Projektdokumentationen und Begleitevaluationen sowie ausgewählte Gespräche mit den Verantwortlichen der Clusterprojekte. Mit dem Handbuch und dem Video werden ausgewählte Aktivitäten von Energieforschung Stadt Zürich im Gebäudebereich einem breiten Publikum näher gebracht.
Publikation: Juni/August 2018

Dokumente: Handbuch

Video (kurz: 1.45min)

Video (lang, 4:30min)

Alternativer Videozugang

 

 

Vorstudie: Umwelt-Fussabdruck Ernährung der Stadt Zürich (FP-1.19): Die Vorstudie beabsichtigte eine Aktualisierung und Vertiefung der Ökobilanz-Grundlagen zum Bereich Ernährung in der Stadt Zürich gegenüber den Ergebnissen des Forschungsprojekts FP-1.1. Der neu ausgewiesene Primärenergieverbrauch und die CO2-Emissionen liegen rund 18% bzw. 10% unter den bisherigen Werten, was primär auf verbesserte Datengrundlagen zurückzuführen ist. Die Relevanz der Ernährung für die Bilanz der Stadt Zürich ist aber mit ca. 1000 Watt bzw. 1.8 t CO2 pro Einwohner/in weiterhin hoch.

Die aktualisierten Daten zum Fussabdruck Ernährung der Stadt Zürich zeigen die Datengrundlagen, die Aufschlüsselung auf Nahrungskategorien und die Unterschiede zwischen der Stadt Zürich und dem Schweizer Durchschnitt. Die um 8 % höhere konsumierte Nahrungsmittelmenge pro Person in der Stadt Zürich gegenüber der gesamten Schweiz dürfte hauptsächlich auf demographischen Unterschiede zurückzuführen sein.

Publikation: Juni 2018

Dokumente: Bericht

 

 

Vorprojekt: Analyse der Verkehrsmittelwahl von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Zürich mit Fokus auf die Velonutzung (FP-1.20): Das Vorprojekt erarbeitete erste Grundlagen für mögliche Massnahmen zur Förderung des Velofahrens von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Zürich. Zum einen wurde die Entwicklung der Velonutzung von Kindern und Jugendlichen durch eine deskriptive Datenauswertung des Mikrozensus Mobilität und Verkehr analysiert. Zum anderen wurden anhand einer Literatur- und Dokumentenanalyse die Faktoren untersucht, die die Velonutzung von Kindern und Jugendlichen massgeblich beeinflussen. Dies sind Sicherheit/Infrastruktur, Bequemlichkeit, soziale Dynamik, Möglichkeiten und Umweltargumente. Die Studienautoren halten fest, dass die Stadt Zürich eine sehr breite Palette an Massnahmen zur Förderung der Velonutzung bei Kindern und Jugendlichen vorgesehen und teilweise schon umgesetzt hat. Es sei bedeutend, dass mit den geplanten Infrastrukturmassnahmen möglichst baulich abgetrennte und durchgehende Velowege umgesetzt werden. 
Publikation: Juni 2018

Dokumente: Bericht

 

 

Personalrestaurant-Wettbewerb (FP-1.15): Dieses Feldexperiment untersuchte, welche Interventionen in Personalrestaurants zur Reduktion der CO2- und Umweltbelastungen aus der Ernährung besonders wirksam sind. Dazu traten sechs Personalrestaurants von städtischen Betrieben in einem Wettbewerb gegeneinander an. Sie trafen verschiedene Massnahmen, um einerseits die durchschnittliche Umweltbelastung pro Hauptmahlzeit zu reduzieren und andererseits ihre Gäste zur Wahl besonders umweltschonender Menüs zu motivieren. Die Wirkungen unterschiedlicher Instrumentenpakete auf die Einstellung der Gäste der Personalrestaurants bezüglich nachhaltiger Verpflegung, die Auswahl der Menüs und die durchschnittlichen CO2-Reduktionen pro verkaufte Mahlzeit wurden untersucht. Der Wettbewerb fand zwischen September und November 2017 statt und am 16. Januar 2018 wurden die GewinnerInnen an einer projektinternen Preisverleihung bekanntgegeben. Das ewz Personalrestaurant in Oerlikon, welches durch die SV Group betrieben wird, konnte die CO2-Emissionen pro Menu um 42% reduzieren – obwohl das Angebot bereits relativ klimaschonend war. Alle Betriebe haben im Durchschnitt die CO2 -Belastung pro Menu um 19% reduziert und konnten so während der Wettbewerbsdauer von 8 Wochen gemeinsam rund 9 Tonnen CO2 einsparen.
Publikation: Juni 2018

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht, Fernsehbeitrag

 

 

Rolle der Immobilienbewirtschaftenden bei energetischen Erneuerungen im Stockwerkeigentum (FP-2.10): Bei der Planung und Durchführung von Erneuerungsmassnahmen kommen BewirtschafterInnen der Stockwerkeigentümerschaften (STWEG) eine zentrale Funktion zu. BewirtschafterInnen weisen sich mehrheitlich eine bedeutende Rolle bei der Sanierung von Stockwerkeigentum zu. Bei über 80 Prozent der Verwaltungen sind die baulich-technische Bewirtschaftung und die Planung der Sanierungsarbeit Teil ihres Dienstleistungsangebots. Aus Sicht der BewirtschafterInnen wird eine gute Informationsarbeit mit den STWEG als der wichtigste Faktor für eine erfolgreiche Planung und Durchführung einer Sanierung betrachtet. Die Forschenden haben zusammen mit ExpertInnen aus der Immobilienbewirtschaftung und dem Energiebereich einen Leitfaden entwickelt. Dieser gibt konkrete Ratschläge mit praktischen Tipps, wie Erneuerungsprozesse durch die BewirtschafterInnen erfolgreich begleitet werden können.
Publikation: Juni 2018

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Erneuerungscluster Top 100 ohne Portfoliostrategie & Begleitforschung (FP-2.3.5): Der Erneuerungscluster «Top 100 ohne Portfoliostrategie» besteht aus grossen privaten Immobilieneigentümerschaften der Stadt Zürich, die bisher über keine Portfoliostrategie für die Entwicklung und Sanierung ihres Gebäudebestandes verfügen. Die am Projekt Teilnehmenden sollten motiviert werden, ein eigenes Nachhaltigkeitsziel für ihr Immobilienportfolio zu formulieren und an der Umsetzung des Ziels zu arbeiten. Am Prozess haben sich insgesamt 12 Eigentümerschaften beteiligt. Über diese konnte das Projekt ein Portfolio von rund 4’200 Wohnungen erreichen. Es zeigte sich, dass viele Schwierigkeiten im Bewilligungsprozess mit den Behörden aus Missverständnissen entstehen bzw. daher rühren, dass die Teilnehmenden zu wenig Wissen über die städtischen Prozesse und Unterstützungsangebote haben. Zudem hat sich die Selektion der Zielgruppe anhand des Kriteriums des Vorhandenseins einer Portfoliostrategie als nicht zielführend herausgestellt. Eine breitere Selektion resultiert zwar in einer heterogeneren Zielgruppe, erhöht jedoch die Anzahl potenzieller Teilnehmenden. 
Publikation: Juni 2018

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht, Bericht Begleitforschung

 

 

Erneuerungscluster Top 100 mit Portfoliostrategie: Hauptprojekt, Zusatzmodule und Begleitforschung (FP-2.3.4/6-8): Die Hauptphase des Projektes zum Erneuerungscluster «Top 100» fokussierte auf die 100 grössten Immobilieneigentümerschaften in der Stadt Zürich, welche bereits über eine Portfoliostrategie mit Erneuerungs- bzw. Nachhaltigkeitszielen verfügten. Der Erneuerungscluster umfasst 21 teilnehmende Unternehmen mit einem Immobilienportfolio von rund 3'300  Gebäuden. Das Projektziel bestand darin, die teilnehmenden Unternehmen zu motivieren mit ihrer Immobilienstrategie vermehrt zu den Zielen der 2000 Watt-Gesellschaft beizutragen. Das Projekt wurde in Form einer Startveranstaltung sowie dreier Fachforen mit Plenums- und Workshop-Formaten umgesetzt. Mit den durchgeführten Veranstaltungen sowie durch bilaterale Kontakte konnte ein Netzwerk von rund 80 Personen aus Immobilienfirmen, Vertretern der Stadt Zürich sowie weiterer Wissensträger aufgebaut werden. Die Unternehmen sind bereit, betriebsinterne Anpassungen vorzunehmen, um zu den Zielen der 2000 Watt Gesellschaft beizutragen. Aufgrund des hohen Interesses wurden zwei Fortsetzungsmodule lanciert. Modul 1 schaffte und diskutierte Grundlagen für die individuelle Ausarbeitung von unternehmensspezifischen Nachhaltigkeitsstrategien. Modul 2 thematisierte die pragmatische Nutzung von Lebenszykluskosten-Modellen in Immobilienportfolios.
Publikation: Juni 2018

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht, Dokumente zu den Fachveranstaltungen, Bericht Begleitforschung

 

 

Synthese der Ergebnisse im Themenbereich Gebäude von 2014 bis 2017 (FP-2.7.1): Die vorliegende Synthese fasst die Ergebnisse im Themenbereich Gebäude der Jahre 2014 bis 2017 zusammen. Es hat sich gezeigt, dass der gewählte Clusteransatz es erlaubt, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden in der Stadt Zürich in Gruppen zusammenzufassen. Auf diese Weise kann es gelingen, spezifische Massnahmen für eine raschere Erneuerung von Gebäuden zu entwickeln. Energetische Einsparungen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht belegen, sind aber mittelfristig zu erwarten. Die Ergebnisse der Clusterstrategie sind mit Anpassungen auf andere Städte oder grössere Gruppen von Eigentümerschaften übertragbar. Die aus dem Projekt gewonnen Schlussfolgerungen sind in die Strategie bis 2020 eingeflossen. Eine Vertiefung und Weiterführung der Clusterstrategie ist vorgesehen.
Publikation: Oktober 2017

Vollständiger Bericht

 

 

Erneuerungscluster Top 100 mit Portfoliostrategie (FP-2.3.4): Die Hauptphase des Projekte zum Erneuerungscluster Top 100 fokussierte auf die 100 grössten Immobilieneigentümer-schaften in der Stadt Zürich, welche in der Vorstudie ihre Bereitschaft zur Mitarbeit bekundeten und bereits über eine Portfoliostrategie mit Erneuerungs- bzw. Nachhaltigkeitszielen verfügen. Das Projektziel bestand darin, die 21 teilnehmenden Unternehmen gezielt zu motivieren und zu unterstützen, mit ihrer Immobilienstrategie vermehrt zu den Zielen der 2000 Watt-Gesellschaft beizutragen. Mit den bislang durchgeführten Veranstaltungen sowie durch bilaterale Kontakte konnte ein Netzwerk von rund 80 Personen aus Immobilienfirmen, Vertretern der Stadt Zürich sowie weiterer Wissensträger aufgebaut werden. Die Unternehmen sind gegebenenfalls bereit betriebsinterne Anpassungen vorzunehmen, um zu den Zielen der 2000 Watt Gesellschaft beizutragen.

Publikation: September 2017

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht, Dokumente zu den Fachveranstaltungen

 

 

Vergleichende Ansätze zur Erhöhung der Erneuerungsrate von Gebäuden (FP-2.9): Das Forschungsprojekt analysierte, wie gut die Cluster-Strategie der Stadt Zürich geeignet ist, um Erneuerungsprozesse bei Gebäuden anzustossen. Neben der Analyse der bisher in der Stadt Zürich realisierten Clusterprojekte, wurden die Projekte «Eigentümerstandortgemeinschaften» und «Kooperation im Quartier» aus Deutschland als Vergleiche beigezogen. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen aus zwei abgeschlossenen und zwei laufenden Clusterprojekten in der Stadt Zürich kann bilanziert werden, dass die Clusterstrategie grundsätzlich zweckmässig konzipiert ist. Die Erfahrungen aus den abgeschlossenen Clustern wurden bei der Konzeption der in untersuchungszeitraum noch laufenden Clustern TOP100 umgesetzt. Das Projektteam hat 10 Vorschläge erarbeitet, wie sich die Clusterstrategie konzeptionell und in Bezug auf die Umsetzung weiterentwickeln liesse.  

Publikation: September 2017

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Transformation der Energieversorgung - Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger beim Heizungsersatz  (FP-2.8): Momentan werden in der Stadt Zürich aus energie- und klimapolitischer Sicht noch zu viele fossile Heizungen mit Gasfeuerungen ersetzt. Der Anteil der Systeme mit erneuerbaren Energieträgern beim Heizungsersatz liegt ausserhalb des mit Fernwärme versorgten Gebietes bei rund 10%. Das Forschungsprojekt untersuchte, welche Faktoren für die Entscheidungen beim Ersatz einer fossilen Heizung relevant sind und welche Rahmenbedingungen die Entscheidung beeinflussen. Dazu hat das Projektteam Personen befragt, welche die Entscheidungsfindung der Eigentümerschaft beeinflussen können. Befragt wurden das ausführende Gewerbe, insbesondere HeizungsinstallateurInnen und -planerInnen sowie die ServicemonteurInnen, und die Gebäudebewirtschaftenden. Das Projektteam hat insgesamt 20 Handlungsansätze erarbeitet, mit denen der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger unterstützt werden könnte.

Publikation: September 2017

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Nudges als Beitrag zur Erreichung der 2000-Watt-Gesellschaft (FP-1.13): «Nudging» wird, auch in der Öffentlichkeit, vermehrt als vielversprechender Ansatz zur Änderung von umweltrelevanten Verhaltensweisen diskutiert und ist Gegenstand aktueller Forschungsprojekte im In- und Ausland. Hinter dem Nudging-Ansatz steckt die Idee, das Verhalten durch Schubser (Nudges), in eine gewünschte Richtung zu lenken, jedoch ohne das Verhalten zu determinieren. Das vorliegende Forschungsprojekt untersuchte den potenziellen Beitrag von Nudges zur Erreichung der Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft in der Stadt Zürich. Basierend auf einer breiten Auslegeordnung und einer systematischen Analyse der wichtigsten energie- und ressourcenrelevanten Entscheidungssituationen der Stadtzürcher/innen wurden rund 40 Nudging-Ideen untersucht und 12 für die Stadt Zürich prinzipiell vielversprechende Ansätze identifiziert. Vier besonders interessante Nudges, welche im Handlungsbereich der Stadt Zürich liegen, befassen sich mit Vergünstigungsaktionen von Sparbrausen, der Bereitstellung energiefreier Wäschetrocknung, Gratis-Probetickets für den ÖV und verschiedenen Massnahmen im Bereich der Ernährung.

Publikation: Juni 2017

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Erneuerungscluster kleine und mittlere Wohnbaugenossenschaften (FP-2.3.2): Das Projekt fokussierte auf kleine und mittlere Genossenschaften in der Stadt Zürich, welche als gemeinnützige Bauträgerschaften zwischen 20 und 500 Wohneinheiten besitzen. Vorabklärungen haben gezeigt, dass bereits verschiedene Beratungsangebote bezüglich Gebäudeerneuerung bestehen. Diese Angebote werden jedoch gerade von kleinen und mittleren Genossenschaften noch wenig genutzt. Hier setzte das Clusterprojekt an und sollte als Impulsgeber für die Erarbeitung von Erneuerungsstrategien und die Inangriffnahme von langfristig ausgerichteten Erneuerungsaktivitäten dienen.
Mit dem Clusteransatz im Umfeld der Genossenschaften konnten die Teilnehmenden erfolgreich an eine langfristige und nachhaltige Entwicklungs- oder Erneuerungsstrategie herangeführt werden. Allerdings wurde das Angebot des Erneuerungsclusters nicht wie erwartet genutzt.

Publikation: Dezember 2016

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht, Bericht Begleitforschung

 

 

Das subjektiv genügende Mass (SGM) - Psychologische Grundlagen der Suffizienz (FP-1.7): Die Suffizienzstrategie zielt auf die Vermeidung von Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen durch eine Verringerung der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen (z.B. weniger Flugreisen). Dabei stellt sich die Frage nach dem ausreichenden Mass von Konsum und der Möglichkeit einer in immateriellen bzw. ressourcenschonenden Verhaltensweisen manifestierten Lebensqualität. In einer ersten Projektphase wurde eine Literaturanalyse durchgeführt um die wenigen existierenden Grundlagen zu erweitern und Forschungslücken zu identifizieren. Für die empirischen Arbeiten wurde aus den Erkenntnissen der Literaturstudie das Konzept des subjektiv genügenden Masses (SGM) abgeleitet. Die Auswertungen zeigen, dass es dieses Mass aus subjektiver Sicht gibt und es auch empirisch nachweisbar ist.

Publikation: Juli 2016

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Benutzergerechte Assistenz- und Motivationssysteme BAM: Grundlagen (FP-2.6): Das vorliegende Projekt untersucht synergetische Instrumente aus den Bereichen Technik und Kommunikation zur Förderung des energieeffizienten Benutzungsverhaltens in Wohnungen. Das Projekt ist in eine Vorstudie und eine Hauptstudie gegliedert. Die Vorstudie hat die technischen und sozialpsychologischen Hemmnisse analysiert und zeigt auf, mit welcher Kombination von Instrumenten der Technik und der Kommunikation das energieeffiziente Benutzungsverhalten gefördert werden kann. Das im März 2016 gestartete Hauptprojekt soll nun in einem Feldversuch (FP-2.6.1) unterschiedliche technische und sozialpsychologische Instrumente einzeln und in Kombination auf ihre Wirksamkeit untersuchen.

Publikation: Juni 2016

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Erweiterung der Grundlagen (FP-1.12): In diesem Projekt wurde geklärt, ob und wie Emotionen und Heuristiken in das bestehende Handlungsmodell «Wollen-Können-Tun» (vgl. FP-1.4) integriert werden können. Heuristiken sind vereinfacht gesagt Faustregeln, nach welchen unter Verwendung limitierter Information gehandelt oder ein Sachverhalt beurteilt wird. Die Erkenntnisse ermöglichen, dass diese Aspekte bei der Konzeption von Massnahmen systematisch berücksichtigt werden. Zudem wurden  die psychologischen Grundlagen und Wirkungen des Konzepts «Nudging» («Schubser» hin zu beabsichtigten Verhaltensänderungen) untersucht und Massnahmen der «positiven Psychologie» geprüft, die zur Überwindung von Hemmnissen verhelfen und die bestehenden Instrumente ergänzen können. Die erarbeitenden Ansätze dienen einer höheren Teilnahmerate bei weiteren Interventionsprojekten und einer grösseren Wirkung der verwendeten Instrumente.

Publikation: Juni 2016

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Bonusmodelle für energieeffiziente Haushalte (FP-1.9): Das Forschungsteam hat eine neuartige, personalisierte Effizienzplattform «smartsteps» aufgebaut, die den Test von Interventionen unter realen Bedingungen ermöglicht und der Forschung langfristig zur Verfügung stehen kann. Der Fokus der Effizienzplattform liegt auf dem Energieverbrauch teilnehmender Haushalte im Wohnbereich, der neben Elektrizität auch Heizen und Warmwasser einschliesst.

Publikation: Februar 2016

Dokumente:  Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Erneuerungscluster Top 100 - Vorstudie (FP-2.3.3): Als «Top 100» wird die Gruppe der 100 – bezüglich ihrer Energiebezugsfläche – grössten Gebäudeeigentümerschaften der Stadt Zürich bezeichnet. Ziel des Forschungsprojekts ist es, die grössten Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer über die Vorteile der Entwicklung und Implementierung von Erneuerungsstrategien auf Portfolioebene zu informieren und das grosse Wirkungspotential des Clusters Top 100 durch die Begleitung bei der Entwicklung individueller Erneuerungsstrategien nutzbar zu machen. In der Vorstudie wurden mittels einer Umfrage Informationen zur Portfoliostrategie der Top 100 erhoben.

Publikation: Januar 2016

Dokumente:  Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Reduktion MIV-Kilometer (FP-1.10): In einem Feldversuch wurden Instrumente zur Überwindung von Hemmnissen getestet, die bei der Reduktion des motorisierten Individualverkehrs (MIV) bestehen. Ziel des Projekts war es, die Wirkungsweisen von drei unterschiedlichen Kombinationen der folgenden Instrumente zu testen: Erstens Informationen über Angebote und Massnahmen der Stadt Zürich. Zweitens das Instrument der Persuasion (Überzeugung durch Kommunikation). Drittens ein Alle-oder-Niemand-Vertrag.

Publikation: November 2015

Dokumente:  Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Pilot-Cluster Stockwerkeigentümerschaften (FP-2.3.1) Stockwerkeigentümergemeinschaften (STWE) sind mit den Themen der Bauerneuerung und insbesondere mit der Umsetzung von Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit vielfach überfordert. In diesem Pilotprojekt wurde mit einer Gruppe von STWE zusammengearbeitet mit dem Ziel, eine Erneuerungsstrategie zu entwickeln und die dafür nötigen Voraussetzungen in den Reglementen der STWE zu bilden.

Publikation: September 2015

Dokumente:  Zusammenfassung, Vollständiger Bericht, Bericht Begleitforschung

 

 

ewz.effizienzbonus und Betriebsoptimierung (FP-2.4): Eine Wirkungsanalyse des ewz.effizienzbonus hat gezeigt, dass in der Stadt Zürich erst eine kleine Anzahl der berechtigten Unternehmen diesen auch beansprucht. Die Wirkung des ewz.effizienzbonus soll weiter verstärkt werden. In diesem Projekt wurde deshalb untersucht, wie stark die Zielvereinbarungen in den verschiedenen Branchen verbreitet sind und was die Gründe für die unterschiedlich hohe Akzeptanz sind.

Publikation: März 2015

Dokumente:  Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Synthese Themenbereich Gebäude (FP-2.7): Zwischen 2011 und 2013 sind im Themenbereich Gebäude zehn Forschungsprojekte realisiert worden. Die bisherigen Ergebnisse wurden im vorliegenden Bericht zu einer Synthese verdichtet. Darin werden die Forschungsergebnisse aus einer externen Sicht zusammengefasst. Darüber hinaus enthält der vorliegende Text Schlussfolgerungen hinsichtlich der Übertragbarkeit der Ergebnisse.

Publikation: November 2014

Dokumente: Vollständiger Bericht

 

 

Erfolgskontrolle 2000-Watt-Gebäude (FP-2.5): In diesem Projekt wurde eine Erfolgskontrolle von fünf Wohnbauten, die sich an den Richtlinien der 2000-Watt-Gesellschaft orientieren, durchgeführt. Zusätzlich wurden die BewohnerInnen zu ihrem Ressourcenverbrauch in den Bereichen «Gebäude», «Mobilität», «Ernährung» und «Konsum» befragt.

Publikation: September 2014

Dokumente: Kurzfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Titelbild des Berichts

Psychologische Grundlagen der Suffizienz (FP-1.7): Suffizienz auf individueller Ebene – Literaturanalyse: Dieses Forschungsprojekt umfasst in einem ersten Schritt eine Literaturanalyse, in welcher theoretische Grundlagen für das Thema Suffizienz auf individueller Ebene aufgearbeitet wurden. Der vorliegende Zwischenbericht enthält die Ergebnisse der Literaturanalyse.

Publikation: Mai 2014

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Zwischenbericht

 

 

Titelbild des Berichts

Clusterbildung (FP-2.2.5): In diesem Teilprojekt wurden die Zielgruppen und Cluster für die geplante Mobilisierung von Gebäudeeigentümer/innen in sogenannten Erneuerungsclustern identifiziert. 5 Wohngebäude-und 3 Bürogebäude-Cluster werden für die Weiterarbeit empfohlen.

Publikation: März 2014

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Titelbild des Berichts

Finanzierungsmodelle für energetische Sanierungen (FP-2.2.7): In diesem Projekt wurden Massnahmen und Finanzierungmodelle für energetische Sanierungen erarbeitet und deren Wirtschaftlichkeit, Wirksamkeit und Praxistauglichkeit beurteilt

Publikation: März 2014

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Titelbild des Berichts

Erfolgsfaktoren erfolgreicher Gebäudesanierungen (FP-2.2.6): In diesem Projekt wurden anhand elf Fallstudien untersucht, aus welchen Gründen sich die Eigentümerschaften von Wohn- und Dienstleistungsbauten für energetisch vorbildliche Lösungen entschieden haben, und daraus Empfehlungen abgeleitet, mit denen sich vorbildliche, energieeffiziente Gebäudeerneuerungen begünstigen lassen.

Publikation: November 2013

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Titelbild des Berichts

Erneuerungstätigkeit und Erneuerungsmotive, Abbrüche (FP-2.2.1): In diesem Projekt wurden für Wohn-, Büro- bzw. Verwaltungsbauten die bisherige Erneuerungstätigkeit, die massgeblichen Motive und Strategien der jeweiligen Eigentümer sowie die dabei relevanten Rahmenbedingungen und Hemmnisse untersucht.

Publikation: Dezember 2013

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Titelbild des Berichts

Lösungsansätze zum Abbau von Hemmnissen für energetische Erneuerungen von Gebäuden (FP-2.2.4): Anknüpfend an das Projekt «Anreize und Hemmnisse bei energetischen Sanierungen» (FP-2.2.2) zeigt dieses Forschungsprojekt Lösungsansätze auf, mit welchen Hemmnisse abgebaut bzw. Anreize geschaffen oder verstärkt werden, um Gebäudesanierungen zu fördern.

Publikation: März 2013

Dokumente: Vollständiger Bericht

 

 

Titelbild des Berichts

Erneuerungsziele, nachhaltige Bewirtschaftungs- und Erneuerungsstrategien (FP-2.2.3): In diesem Projekt wurden bestehende Zielsetzungen sowie Bewirtschaftungs- und Erneuerungsstrategien im Bereich von Wohnungs-, Büro- und Verwaltungsbauten in der Stadt Zürich untersucht. Die Erkenntnisse dienen nun als Grundlage für die Identifikation von Erneuerungsclustern und die Entwicklung von clusterspezifischen

Massnahmen und Instrumenten.

Publikation: März 2013

Dokumente: ZusammenfassungVollständiger Bericht

 

 

Titelbild des Berichts

Synthese und Grobkonzept Massnahmen (FP-1.6): In diesem Projekt wurden die Erkenntnisse aus den vorangegangenen Projekten im Themenbereich Haushalte zu einer Auswahl von möglichen Massnahmen synthetisiert. Diese können nun in Folgeprojekten weiterentwickelt und umgesetzt werden.

Publikation: September 2012

Dokumente: ZusammenfassungVollständiger Bericht 

 

 

Titelbild des Berichts

Wissenschaftsbeitrag (FP-1.4): Dieser Bericht stellt die wissenschaftlichen Grundlagen zusammen, welche im Rahmen von Energieforschung Stadt Zürich für  Massnahmen zur Förderung von umweltschonenden Verhaltensweisen auf freiwilliger Basis genutzt werden können.

Publikation: August 2012

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht 

 

 

Titelbild des Berichts

Anreize und Hemmnisse für energetische Sanierungen (FP-2.2.2): In diesem Projekt wurden Anreize und Hemmnisse untersucht, die bei der energetischen Sanierung von Gebäuden eine Rolle spielen. Auf dieser Grundlage werden nun in nachfolgenden Projekten im Themenbereich Gebäude Lösungsansätze zur Förderung von energetischen Sanierungen erarbeitet.

Publikation: Juli 2012

Dokumente: Vollständiger Bericht

 

 

Titelbild des Berichts

Der Gebäudepark der Stadt Zürich - Grundlagenbericht im Hinblick auf die Identifikation und Bildung von Clustern (FP-2.1.1 und 2.1.2): In diesem Projekt wurde mit dem Gebäudeparkmodell eine umfangreiche Strukturanalyse von gebäude-, eigentümer- und standortspezifischen Aspekten durchgeführt. Auf dieser Grundlage werden passende Cluster gebildet und in nachfolgenden Projekten im Themenbereich Gebäude eigentümerspezifische Sanierungsstrategien entwickelt.

Publikation: Juli 2012

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Titelbild des Berichts

Umweltbelastungen des Konsums (FP-1.1): In diesem Projekt wurden die Umweltbelastungen des Konsums in der Schweiz und in der Stadt Zürich untersucht und die Reduktionpotentiale in den Handlungsbereichen der Haushalte abgeschätzt.  Das in dieser Studie entwickelte Analyseraster wird in zukünftigen Projekten verwendet, um die Umweltauswirkungen von Verhaltensmassnahmen und Änderungen zu messen.

Publikation: Juni 2012

Dokumente: ZusammenfassungVollständiger Bericht

 

 

Titelbild des Berichts FP-1.5

Praxisbeitrag (FP-1.3): In diesem Projekt wurden Praxis-Projekte untersucht, die ähnliche Zielsetzungen verfolgen wie der Themenbereich Haushalte. Positive und negative Erfahrungen aus bereits durchgeführten Projekten sollen für die Planung von Massnahmen genutzt werden.

Publikation: April 2012

Dokumente: Zusammenfassung, vollständiger Bericht

 

 

Titelbild des Berichts FP-1.3

Bevölkerungsbeitrag (FP-1.5): In diesem Projekt wurden Fokusgruppen zu Energiethemen mit Einwohner/innen durchgeführt. Die Erkenntnisse dienen nun der Massnahmengestaltung und Rekrutierung von Teilnehmenden im Themenbereich Haushalte.

Publikation: März 2012

Dokumente: Kurzbericht, Anhang zum Kurzbericht

 

 

Der Jahresbericht 2017 kann hier heruntergeladen werden.

 

 

Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden, abonnieren Sie unseren Newsletter.

 

 


Kontakt
Energieforschung Stadt Zürich
Elektrizitätswerk der Stadt Zürich

Geschäftsstelle c/o econcept AG
Gerechtigkeitsgasse 20
8002 Zürich

044 286 75 75
info(at)energieforschung-zuerich.ch