Auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft

Die Stadt Zürich will eine hohe Lebensqualität bei weniger Energieverbrauch. Energieforschung Stadt Zürich ist anwendungsorientierte Forschung an der Nahtstelle von sozialwissenschaftlicher Forschung und der Anwendung von neuen oder bestehenden Effizienztechnologien, welche im städtischen Kontext besonders interessant sind.

 

Im Auftrag von ewz betreiben private Forschungs- und Beratungsunternehmen sowie Institute von Universität und ETH Zürich anwendungsorientierte Forschung für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

 

Geforscht wird zurzeit in den Themenbereichen Haushalte und Gebäude.

 

 

Aktuelles

 

 

Synthese der Ergebnisse im Themenbereich Gebäude von 2014 bis 2017 (FP-2.7.1): Die vorliegende Synthese fasst die Ergebnisse im Themenbereich Gebäude der Jahre 2014 bis 2017 zusammen. Es hat sich gezeigt, dass der gewählte Clusteransatz es erlaubt, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden in der Stadt Zürich in Gruppen zusammenzufassen. Auf diese Weise kann es gelingen, spezifische Massnahmen für eine raschere Erneuerung von Gebäuden zu entwickeln. Energetische Einsparungen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht belegen, sind aber mittelfristig zu erwarten. Die Ergebnisse der Clusterstrategie sind mit Anpassungen auf andere Städte oder grössere Gruppen von Eigentümerschaften übertragbar. Die aus dem Projekt gewonnen Schlussfolgerungen sind in die Strategie bis 2020 eingeflossen. Eine Vertiefung und Weiterführung der Clusterstrategie ist vorgesehen.
Publikation: Oktober 2017

Vollständiger Bericht

 

 

Tagung sozialwissenschaftliche Energieforschung 26. Januar 2018

Am 26. Januar 2018 findet die Tagung «Sozialwissenschaften und Praxis im Dialog: Energiezukunft von Städten und Gemeinden» in Biel statt. Die Schwerpunkte der Tagung sind: (1) Versorgung der Zukunft: Zentral versus dezentral; (2) Mobilität der Zukunft: Auswirkungen auf den Energiekonsum; (3) Gebäudepark der Zukunft: Transformationsprozesse.

Hier erfahren Sie mehr: > Programm

 

Die Veranstaltung wird von Energieforschung Stadt Zürich gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie, dem Nationalen Forschungsprogramm «Steuerung des Energieverbrauchs» (NFP71), der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) und dem Kompetenzzentrum für Forschung in Energie, Gesellschaft und Transition (SCCER CREST) durchgeführt.

 

Melden Sie sich gleich an!

> Anmeldung (Die Teilnahme für Mitarbeitende der Stadt Zürich ist kostenlos. Bitte trotzdem anmelden.)

 

 

 

Erneuerungscluster Top 100 mit Portfoliostrategie (FP-2.3.4): Die Hauptphase des Projekte zum Erneuerungscluster Top 100 fokussierte auf die 100 grössten Immobilieneigentümer-schaften in der Stadt Zürich, welche in der Vorstudie ihre Bereitschaft zur Mitarbeit bekundeten und bereits über eine Portfoliostrategie mit Erneuerungs- bzw. Nachhaltigkeitszielen verfügen. Das Projektziel bestand darin, die 21 teilnehmenden Unternehmen gezielt zu motivieren und zu unterstützen, mit ihrer Immobilienstrategie vermehrt zu den Zielen der 2000 Watt-Gesellschaft beizutragen. Mit den bislang durchgeführten Veranstaltungen sowie durch bilaterale Kontakte konnte ein Netzwerk von rund 80 Personen aus Immobilienfirmen, Vertretern der Stadt Zürich sowie weiterer Wissensträger aufgebaut werden. Die Unternehmen sind gegebenenfalls bereit betriebsinterne Anpassungen vorzunehmen, um zu den Zielen der 2000 Watt Gesellschaft beizutragen.

Publikation: September 2017

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht, Dokumente zu den Fachveranstaltungen

 

 

Vergleichende Ansätze zur Erhöhung der Erneuerungsrate von Gebäuden (FP-2.9): Das Forschungsprojekt analysierte, wie gut die Cluster-Strategie der Stadt Zürich geeignet ist, um Erneuerungsprozesse bei Gebäuden anzustossen. Neben der Analyse der bisher in der Stadt Zürich realisierten Clusterprojekte, wurden die Projekte «Eigentümerstandortgemeinschaften» und «Kooperation im Quartier» aus Deutschland als Vergleiche beigezogen. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen aus zwei abgeschlossenen und zwei laufenden Clusterprojekten in der Stadt Zürich kann bilanziert werden, dass die Clusterstrategie grundsätzlich zweckmässig konzipiert ist. Die Erfahrungen aus den abgeschlossenen Clustern wurden bei der Konzeption der in untersuchungszeitraum noch laufenden Clustern TOP100 umgesetzt. Das Projektteam hat 10 Vorschläge erarbeitet, wie sich die Clusterstrategie konzeptionell und in Bezug auf die Umsetzung weiterentwickeln liesse.  

Publikation: September 2017

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Transformation der Energieversorgung - Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger beim Heizungsersatz  (FP-2.8): Momentan werden in der Stadt Zürich aus energie- und klimapolitischer Sicht noch zu viele fossile Heizungen mit Gasfeuerungen ersetzt. Der Anteil der Systeme mit erneuerbaren Energieträgern beim Heizungsersatz liegt ausserhalb des mit Fernwärme versorgten Gebietes bei rund 10%. Das Forschungsprojekt untersuchte, welche Faktoren für die Entscheidungen beim Ersatz einer fossilen Heizung relevant sind und welche Rahmenbedingungen die Entscheidung beeinflussen. Dazu hat das Projektteam Personen befragt, welche die Entscheidungsfindung der Eigentümerschaft beeinflussen können. Befragt wurden das ausführende Gewerbe, insbesondere HeizungsinstallateurInnen und -planerInnen sowie die ServicemonteurInnen, und die Gebäudebewirtschaftenden. Das Projektteam hat insgesamt 20 Handlungsansätze erarbeitet, mit denen der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger unterstützt werden könnte.

Publikation: September 2017

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

novatlantis Bauforum Zürich 2017

Am 24. August 2017 fand die gemeinsame Veranstaltung von Energieforschung Stadt Zürich und dem novatlantis Bauforum, der Plattform für nachhaltiges Bauen, zum Thema «Gebäude-Erneuerung im städtischen Kontext: Hintergründe, Hürden und Highlights» statt.

Programm

Impressionen und Referate

 

 

 

Ankündigung Tagung sozialwissenschaftliche Energieforschung 26. Januar 2018: Save the date

Am 26. Januar 2018 findet die Tagung «Sozialwissenschaften und Praxis im Dialog: Energiezukunft von Städten und Gemeinden» in Biel statt. Die Schwerpunkte der Tagung sind: Zentrale versus dezentrale Energieversorgung, Mobilität und Gebäudepark. Die Veranstaltung wird von Energieforschung Stadt Zürich gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie, dem Nationalen Forschungsprogramm «Steuerung des Energieverbrauchs» (NFP71), der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) und dem Kompetenzzentrum für Forschung in Energie, Gesellschaft und Transition (SCCER CREST) durchgeführt. Reservieren Sie sich den Termin!

> Flyer

 

 

 

Nudges als Beitrag zur Erreichung der 2000-Watt-Gesellschaft (FP-1.13): «Nudging» wird, auch in der Öffentlichkeit, vermehrt als vielversprechender Ansatz zur Änderung von umweltrelevanten Verhaltensweisen diskutiert und ist Gegenstand aktueller Forschungsprojekte im In- und Ausland. Hinter dem Nudging-Ansatz steckt die Idee, das Verhalten durch Schubser (Nudges), in eine gewünschte Richtung zu lenken, jedoch ohne das Verhalten zu determinieren. Das vorliegende Forschungsprojekt untersuchte den potenziellen Beitrag von Nudges zur Erreichung der Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft in der Stadt Zürich. Basierend auf einer breiten Auslegeordnung und einer systematischen Analyse der wichtigsten energie- und ressourcenrelevanten Entscheidungssituationen der Stadtzürcher/innen wurden rund 40 Nudging-Ideen untersucht und 12 für die Stadt Zürich prinzipiell vielversprechende Ansätze identifiziert. Vier besonders interessante Nudges, welche im Handlungsbereich der Stadt Zürich liegen, befassen sich mit Vergünstigungsaktionen von Sparbrausen, der Bereitstellung energiefreier Wäschetrocknung, Gratis-Probetickets für den ÖV und verschiedenen Massnahmen im Bereich der Ernährung.

Publikation: Juni 2017

Dokumente: Zusammenfassung, Vollständiger Bericht

 

 

Der Jahresbericht 2016 kann hier heruntergeladen werden.

 

 

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